WAZ vom 14.5.2019 - "Auftaktniederlage hat TCG den Motivations-Stöpsel gezogen“

Gelsenkirchen.   Nach den Pleiten gegen Hürth und Aachen verpassen die TCG-Frauen den Oberliga-Aufstieg. Knackpunkt liegt für Coach Gerd Hemforth im ersten Spiel.
Der große Traum vom Aufstieg in die Oberliga ist für die Volleyballerinnen des TC Gelsenkirchen geplatzt. Nach der Auftaktniederlage gegen den TVA Hürth hatte das Team von Trainer Gerd Hemforth auch gegen Aachen den Kürzeren gezogen. Ein Gespräch über Nervosität, zweifelhafte Schiedsrichterentscheidungen und die Zukunft der Mannschaft.
Herr Hemforth, jetzt sind ein paar Tage nach der missglückten Relegation vergangen. Wie enttäuscht sind Sie und ist Ihre Mannschaft noch?
Hemforth: Der Sport lebt ja von Emotionen, von Siegen und Niederlagen. Klar, waren wir am Anfang gefrustet, aber sowohl die Spielerinnen als auch ich haben ja schon so einige Situationen im Sport erlebt. Erfolge und Misserfolge. Und man muss auch dem Gegner Respekt zollen, wenn er besser war.
Gegen Aachen war die Niederlage mit 1:3 ja noch eindeutiger. Hat die Motivation gefehlt?
Nach der knappen Niederlage am Freitag waren die Mädels richtig enttäuscht. Das hat uns einfach den Motivations-Stöpsel gezogen. Im ersten Satz gegen Aachen haben sie sich noch gut präsentiert, aber allen war eigentlich klar, dass der Aufstieg schon nicht mehr zu schaffen ist. Und das hat sich auch im Spiel bemerkbar gemacht. Es hat dann auch eine geistige Müdigkeit eingesetzt und am Ende ging gar nichts mehr. Aber einen Vorwurf kann ich meinen Mädels nicht machen.
Welche Situation war der Knackpunkt dieser Relegation?
Ganz klar die letzten vier Punkte im fünften Satz gegen Hürth. Als wir schon zwei Matchbälle hatten und Hürth unfassbar viel Glück. Mit einem Netzroller, einer halb missglückten Ballannahme und dann noch einer strittigen Schiedsrichterentscheidung. Da kam einfach alles zusammen. Von 14:12 auf 14:16. Das hat uns den Zahl gezogen.
Wie haben Sie die strittige Schiedsrichterentscheidung beim Matchball für Ihr Team erlebt?
Als das Spiel lief, konnte ich die Entscheidung nicht nachvollziehen. Hinterher habe mir die Partie noch einmal auf Video angeschaut und kann sie jetzt noch weniger nachvollziehen. Es ging um einen Pass einer Hinterfeld-Spielerin, der von den Schiedsrichtern als Angriff gewertet wurde. Die Hürtherinnen hatten, zu unrecht, mit ihrem Block übers Netz gegriffen und den Ball berührt. Eine etwas kritische Situation, keine Frage. Aber, dann kann man den Punkt wiederholen lassen, wenn man sich nicht sicher ist. Vor allem bei einem so entscheidenden Spielstand.
Ihre Mannschaft bleibt also in der Verbandsliga, wie sieht es mit dem Kader aus?
Bis auf kleine Veränderungen bleibt die Mannschaft so, wie sie ist. Vielleicht werden wir noch von ein oder zwei neuen Spielerinnen unterstützt. Leider verlässt uns Zuspielerin Sabrina Bönisch, weil sie umzieht.
Werden Sie den Aufstieg auch in der nächsten Saison wieder in Angriff nehmen?
Das werden wir in Ruhe besprechen. Vielleicht ist es sinnvoll, einfach zu versuchen, jedes Spiel so gut wie möglich zu spielen und den Druck rauszunehmen. Wenn der Aufstieg am Ende dabei herumkommt wäre das eine schöne Sache.


WAZ vom 14.5.2019 - "Auftaktniederlage hat TCG den Motivations-Stöpsel gezogen“ (Kopie 1)

Gelsenkirchen.   Nach den Pleiten gegen Hürth und Aachen verpassen die TCG-Frauen den Oberliga-Aufstieg. Knackpunkt liegt für Coach Gerd Hemforth im ersten Spiel.
Der große Traum vom Aufstieg in die Oberliga ist für die Volleyballerinnen des TC Gelsenkirchen geplatzt. Nach der Auftaktniederlage gegen den TVA Hürth hatte das Team von Trainer Gerd Hemforth auch gegen Aachen den Kürzeren gezogen. Ein Gespräch über Nervosität, zweifelhafte Schiedsrichterentscheidungen und die Zukunft der Mannschaft.
Herr Hemforth, jetzt sind ein paar Tage nach der missglückten Relegation vergangen. Wie enttäuscht sind Sie und ist Ihre Mannschaft noch?
Hemforth: Der Sport lebt ja von Emotionen, von Siegen und Niederlagen. Klar, waren wir am Anfang gefrustet, aber sowohl die Spielerinnen als auch ich haben ja schon so einige Situationen im Sport erlebt. Erfolge und Misserfolge. Und man muss auch dem Gegner Respekt zollen, wenn er besser war.
Gegen Aachen war die Niederlage mit 1:3 ja noch eindeutiger. Hat die Motivation gefehlt?
Nach der knappen Niederlage am Freitag waren die Mädels richtig enttäuscht. Das hat uns einfach den Motivations-Stöpsel gezogen. Im ersten Satz gegen Aachen haben sie sich noch gut präsentiert, aber allen war eigentlich klar, dass der Aufstieg schon nicht mehr zu schaffen ist. Und das hat sich auch im Spiel bemerkbar gemacht. Es hat dann auch eine geistige Müdigkeit eingesetzt und am Ende ging gar nichts mehr. Aber einen Vorwurf kann ich meinen Mädels nicht machen.
Welche Situation war der Knackpunkt dieser Relegation?
Ganz klar die letzten vier Punkte im fünften Satz gegen Hürth. Als wir schon zwei Matchbälle hatten und Hürth unfassbar viel Glück. Mit einem Netzroller, einer halb missglückten Ballannahme und dann noch einer strittigen Schiedsrichterentscheidung. Da kam einfach alles zusammen. Von 14:12 auf 14:16. Das hat uns den Zahl gezogen.
Wie haben Sie die strittige Schiedsrichterentscheidung beim Matchball für Ihr Team erlebt?
Als das Spiel lief, konnte ich die Entscheidung nicht nachvollziehen. Hinterher habe mir die Partie noch einmal auf Video angeschaut und kann sie jetzt noch weniger nachvollziehen. Es ging um einen Pass einer Hinterfeld-Spielerin, der von den Schiedsrichtern als Angriff gewertet wurde. Die Hürtherinnen hatten, zu unrecht, mit ihrem Block übers Netz gegriffen und den Ball berührt. Eine etwas kritische Situation, keine Frage. Aber, dann kann man den Punkt wiederholen lassen, wenn man sich nicht sicher ist. Vor allem bei einem so entscheidenden Spielstand.
Ihre Mannschaft bleibt also in der Verbandsliga, wie sieht es mit dem Kader aus?
Bis auf kleine Veränderungen bleibt die Mannschaft so, wie sie ist. Vielleicht werden wir noch von ein oder zwei neuen Spielerinnen unterstützt. Leider verlässt uns Zuspielerin Sabrina Bönisch, weil sie umzieht.
Werden Sie den Aufstieg auch in der nächsten Saison wieder in Angriff nehmen?
Das werden wir in Ruhe besprechen. Vielleicht ist es sinnvoll, einfach zu versuchen, jedes Spiel so gut wie möglich zu spielen und den Druck rauszunehmen. Wenn der Aufstieg am Ende dabei herumkommt wäre das eine schöne Sache.


10.05.2019

WAZ vom 10.5.2019 - Relegation (Kopie 1)

Die TCG-Spielerinnen Paula Schneyer, Lena Moskopp und Nadine Müller (von links) sind gespannt auf die beiden Spiele in der Relegation. Weder auf TVA Hürth noch auf PTSV Aachen III sind sie bislang getroffen
Trainer Gerd Hemforth weiß, wie wichtig mentale Stärke ist. Der Oberliga-Aufstieg soll gelingen.

Sieben Wochen Vorbereitung, zwei Testspiele und ein Ziel: endlich in die Oberliga aufsteigen! Die Volleyballerinnen des TC Gelsenkirchen haben sich ausgiebig auf die Relegation vorbereitet. An diesem Wochenende, Freitag und Samstag, wollen die Spielerinnen von Trainer Gerd Hemforth die Verbandsliga endlich verlassen. Einfach, so viel ist auch dem Trainer klar, wird das sicher nicht.


„Nur der Beste aus unserer Relegationsgruppe steigt auf“, erklärt Hemforth.

Die Gelsenkirchenerinnen sind mit dem TVA Hürth und dem PTSV Aachen III in einer Gruppe. Hürth hat sich aus der Verbandsligastaffel 1 und Aachen als Drittletzter der Oberliga 3 für den Entscheidungswettbewerb qualifiziert. Bekannt sind die Mannschaften den Gelsenkirchenerinnen nicht. „Wir haben bisher noch nicht gegen sie gespielt“, sagt Hemforth, der sich aber per Video-Studium auf die beiden Teams vorbereitet hat.

Los geht es am Freitag mit der wahrscheinlich wichtigsten Partie für die TCG-Frauen. Um 19 Uhr treffen sie in heimischer Halle an der Georgstraße auf das Team aus Hürth. „Da wollen und müssen wir den Heimvorteil nutzen“, sagt der Trainer der meist in roten Trikots agierenden Volleyballerinnen aus Gelsenkirchen. Ein Sieg in der Auftaktpartie wäre mehr als die halbe Miete, ist sich der Coach sicher. „Dann können wir sehr selbstbewusst in die zweite Begegnung mit den Aachenerinnen gehen. Und die haben dann richtig Druck“, ist sich Hemforth sicher. Schließlich müssten die Gastgeber der zweiten Partie am Samstag 18.30 Uhr, dann schon die Begegnung gewinnen, um sich eine Restchance auf den Aufstieg zu bewahren.

„Das wissen wir und das weiß der Gegner auch!“

Dass seine Mädels gut in Form sind, dessen ist sich der Trainer indes sicher. Die zwei Wochen längere Pause zwischen dem letzten Saisonspiel und der Relegation hat er mit seinem Team gut genutzt, findet er: „Die ersten Tage haben wir zur Regeneration genutzt. Das war sehr gut und wichtig für die Mannschaft. Dann haben wir fünf Wochen Vollgas gegeben. Physisch und taktisch sind die Mädels richtig gut drauf.“ Die zwei Testspiele, gegen Telstar Bochum und Tusem Essen, zwei der Teams aus der parallel stattfindenden zweiten Relegationsgruppe, haben die Gelsenkirchenerinnen gewonnen. „Das gibt uns Selbstvertrauen“, sagt Hemforth.


Bittere Niederlage gegen STV Hünxe


Aber auch der TCG-Trainer weiß, dass jedes Spiel erst mal gespielt werden muss. Vor drei Jahren war er bereits in einer ähnlichen Situation mit seiner Mannschaft. Am Ende unterlagen die TCG-Frauen im fünften Satz mit 14:16 und verpassten damit den Aufstieg. Auch in der laufenden Saison hätten die Gelsenkirchenerinnen den Sack schon früher zumachen können. Im Verbandsliga-Spitzenspiel gegen den STV Hünxe bekamen sie aber plötzlich das Nervenflattern und unterlagen mit 1:3. Damit war die Chance auf den direkten Aufstieg dahin. „Wir müssen jeden Punkt wollen, nicht versuchen, die Fehler zu vermeiden“, fordert der Coach, um so erst gar keine Ängste im Spiel seines Teams aufkommen zu lassen.

Auf Nervenkriege oder mögliche Rechnereien bei einer gleichen Anzahl von Punkten in der Relegationsgruppe möchte sich Gerd Hemforth schon gar nicht einlassen. „Wenn wir zweimal gewinnen, dann brauchen wir keinen Rechenschieber“, sagt er.

„Ich bin mir sicher, die Mädels werden alles in die Waagschale werfen und kämpfen, um den Aufstieg mit zwei Siegen klarzumachen.“





23.03.2019

Relegation: TC Gelsenkirchen will die zweite Chance nutzen

TC Gelsenkirchen – SV Bayer Wuppertal (3:0 25:20, 25:18, 25:20)

 

Nach 16 Spielen, 13 Siegen und 3 Niederlagen steht es fest: Die Gelsenkirchenerinnen müssen wie bereits vor 2 Jahren in die Relegation um den lang ersehnten Aufstieg in die Oberliga. Das neu formierte Team spielte eine hervorragende Saison und hat es am Ende leider nicht geschafft, die Spitze der Tabelle zu erreichen.

Im letzten Spiel gegen den SV Bayer Wuppertal zeigten sich die Damen nach dem verpassten Sieg gegen den TV Jahn Königshardt voll konzentriert. Der 3:0 Sieg reichte leider nicht aus, um die Hünxenerinnen von der Tabellenspitze zu holen.

„Der 2. Platz ist besiegelt und jetzt heißt es noch einmal alle Kräfte zu bündeln und mit in die Relegation zu nehmen.“ meint Trainer Gerd Hemforth nach dem Spiel. „Wir haben heute ein gutes Spiel gezeigt. Alle Spielerinnen kamen zum Einsatz und zeigten eine starke Leistung. Den Schwung des Spiels und der gesamten Saison müssen wir mit in die Relegation nehmen, dann bin ich mir sicher, dass wir eine realistische Chance haben.“

Dass die Relegation noch einmal eine schwierige Aufgabe und eine nervenaufreibende Zeit wird, daran kann sich das Team um Mittelblockerin Nadine Müller gut erinnern: „Wir haben nach einer 2:0 Satzführung dann im 5. Satz 13:15 gegen Bottrop verloren.“

Die Relegationsgegner des TC stehen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest. Es wird der Tabellenzweite aus der Verbandsliga 1 und der Achte aus der Oberliga 1 sein. „Möglicherweise haben wir die Chance, uns für den verpassten Aufstieg bei Bottrop zu revanchieren…“ fügt Nadine Müller mit einem Augenzwinkern hinzu.

Die Relegationsspiele finden am 10.5.2019 in Gelsenkirchen und am 11.5. auswärts statt. Genug Zeit um in einigen Trainingseinheiten die Fitness und Kondition wieder aufzufrischen und an taktischen Dingen zu arbeiten.

16.03.2019

TCG muss Hünxe ziehen lassen

Königshardt : TC Gelsenkirchen

3:2 (25:22, 18:25, 25:14, 28:30, 15:13)


Im Ligaspiel gegen Königshardt sollten eigentlich die Weichen weiter gestellt werden, den direkten Aufstieg im Blick zu behalten. Aber es kam wieder einmal anders als geplant.


Alles schien zunächst wie besprochen und unter der Woche trainiert zu laufen. Aber schon nach wenigen Punkten im ersten Satz musste die Zuspielerin Sabrina Böhnisch auf eigenen Wunsch ausgewechselt werden, da es ihr gesundheitlich nicht gut ging. Die zweite Zuspielerin Lena Moskopp, die die ganze Woche über aus Krankheitsgründen nicht trainieren konnte, musste in die Presche springen. Aber auch bei ihr zeigte sich schnell, dass sie nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte war. Sie strich nach dem Kurzeinsatz im ersten Durchgang gänzlich die Segel, so dass Sabrina Böhnisch trotz ihrer Probleme die restliche Zeit über die Mannschaft lenken musste. Trotz der misslichen Umstände machte sie ihre Sache ordentlich. Aber ohne stabiles und überzeugendes Zuspiel konnten die Damen nicht an ihre gewohnten Leistungen anknüpfen und mussten sich dem Gegner mit 3:2 geschlagen geben.

Immerhin reichte es durch die 2 gewonnenen  Sätze zu einem Punkt, der die Aufstiegsrelegation sicherte. Königshardt gelang mit dem knappen Sieg der Klassenerhalt.

In zwei Wochen am 23.3.2019 sollten zum letzten Saisonspiel alle Spielerinnen wieder fit sein, um einen positiven Abschluss mit in die Vorbereitung auf die Relegation zu nehmen.

03.03.2019

TCG-Volleyballerinnen flattern gegen Hünxe die Nerven

WAZ : Nadia Al-Massalmeh

TC Gelsenkirchen : STV Hünxe

1:3 25:23, 18:25, 24:26, 13:25

Im umkämpften Verbandsliga-Spitzenspiel nutzen die Gäste ihre Chancen konsequenter. Der TCG verpasst einen großen Schritt in Richtung Aufstieg.

Sie kämpften, sprangen, schmetterten, aber am Ende standen sie doch mit leeren Händen da: Die Volleyballerinnen des TC Gelsenkirchen unterlagen im Spitzenspiel der Verbandsliga gegen die Gäste des STV Hünxe knapp aber verdient mit 1:3.

Dabei ging es so gut los für das Team von Trainer Gerd Hemforth, dessen Schützlinge sich nicht nur einer hochmotivierten Gäste-Mannschaft sondern auch lautstarken Fans stellen mussten. Die kleine Turnhalle an der Georgstraße bot kaum Platz für die zahlreichen Zuschauer, die sich das Duell des Spitzenreiters mit dem Verfolger nicht entgehen lassen wollten. Dass es in dieser Partie von Beginn an hoch her ging, war schon weit außerhalb der Halle zu hören. Mächtige Trommelschläge begleiteten jeden Punkt. Die „Hünxe Ultras“ machten natürlich keinen Hehl daraus, wen sie am Ende siegen sehen wollten.

Dementsprechend motiviert und angriffslustig gestalteten die Gäste auch die ersten Minuten der Partie. Gingen mit zwischenzeitlich fünf Punkten in Führungen. Aber die in feuerroten Trikots spielenden Spitzenreiterinnen, zeigten, dass sie nicht grundlos die Tabelle anführten. Mit eindrucksvollem Kampfgeist und Schmetterbällen von Jacqueline „Jacke“ Wilim, die ebenso donnernd wie die Trommelschläge auf dem Feld der Gäste einschlugen, kamen die Gelsenkirchenerinnen Punkt für Punkt an Hünxe heran. Gute Nerven bewiesen sie in den entscheidenden Punkten um den Satzgewinn, in denen der Ball neun-, zehnmal die Seite wechselte und spektakuläre Rettungstaten auf beiden Seiten keine Seltenheit waren. Schließlich rissen die Gastgeberinnen die Arme hoch und die Trommeln verstummten für einen Augenblick, denn es hieß: 25:23 für die Gastgeberinnen.

Umstrittener Punkt in Satz drei

Statt sich von dieser Satzniederlage demotivieren zu lassen, drehten die Verfolger aus Hünxe in Durchgang zwei richtig auf und sicherten sich den Satz mit 25:18.

Im dritten Durchgang ging es wieder knapper zu. Es folgte ein Schlagabtausch nach dem anderen. Ein enger Satz, in dem sich keines der beiden Teams wirklich absetzen konnte. Beim Stand von 24:25 aus Sicht der Gelsenkirchenerinnen folgte die wohl spielentscheidende Szene. Wieder war des „Jacke“ Willim, die sowohl mit rechts als auch mit links ihre Bälle im Feld des Gegners unterbringt. Wilim wuchtete den Ball unerreichbar für die Gegnerinnen übers Netz, Gelsenkirchen feierte, doch der Schiedsrichter entschied auf Aus: fassungslose Gesichter auf der einen, Jubelstürme auf der anderen Seite. TCG-Trainer Hemforth konnte es kaum glauben.

Fest aber stand: Statt eines 25:25-Ausgleichs ging Satz drei auf das Konto der Gäste. „Klar, wenn der Ball drin ist, so wie wir es eigentlich alle gesehen haben, dann stehen die Chancen für eine 2:1-Satzführung für uns nicht schlecht“, sagte der TCG-Trainer nach dem Spiel. Relativierte aber: „Auch klar ist, die Fehler, die haben wir vorher gemacht. Ein Punkt ist nicht ausschlaggebend für einen ganzen Satz. Wenn wir vorher die unnötigen Fehler vermeiden, kommen wir gar nicht in diese Situation.“ Gemeint war damit auch, dass seine Mannschaft die Vorgaben und die in der Woche trainierten Aspekte nicht gut umgesetzt hat. Druck, Anspannung und Nervosität taten bei diesem Spitzenspiel wohl ihr Übriges.

TCG-Gerüst wackelt

Und so wackelte das TCG-Gerüst im folgenden Satz noch deutlicher. Mit 25:13 ging auch der Durchgang und damit der Sieg an die Gäste.

Für den avisierten Aufstieg des TCG sind das keine guten Vorzeichen. Zwar bleiben die Gelsenkirchenerinnen vorerst mit 36 Punkten an der Spitze. Hünxe (35 Punkte) hat allerdings noch ein Nachholspiel in petto. „Wir konzentrieren uns jetzt voll und ganz auf unsere verblieben zwei Spiele. Die wollen wir gewinnen. Was Hünxe macht, liegt nicht in unserer Hand. Allerdings muss die Mannschaft auch noch in Hilden antreten. Da sind sie schon im vergangenen Jahr gestrauchelt. Vielleicht ergibt sich für uns ja doch noch die Chance auf den direkten Aufstieg“, hofft Hemforth. Was dem TCG-Trainer nämlich gar nicht in den Kram passen würde: „Die Relegation. Das wäre zusätzlich sieben sehr anstrengende Wochen für das Team.“ Umso bitterer, dass im Spitzenspiel keine Punkte in Gelsenkirchen blieben.

Aber zumindest eine TCG-Akteurin stand am Ende des Tage doch nicht ganz mit leeren Händen da: Geburtstagskind Nadine Müller bekam von ihrer Mannschaft eine große Schoko-Torte überreicht.

 

23.02.2019

Siegesserie hält an

DT Ronsdorf – TC Gelsenkirchen (0:3)

An einem sonnigen Samstag machte sich das Team um Mannschaftskapitänin Sarah Plura auf den Weg nach Ronsdorf (Wuppertal). Der Tabellenfünfte DT Ronsdorf präsentierte sich stark gegen das Team aus Gelsenkirchen. In vielen langen Ballwechseln zeigten beide Mannschaften eine gute Partie. Am Ende war es jedoch der Tabellenführer, der sich im Spiel durchsetzen konnte. Im 3. Satz schaffte es das Team, einen Rückstand von 7 Punkten aufzuholen und verhinderte bis zum Schluss Satzbälle der Gegnerinnen. 

Trainer Gerd Hemforth ist zufrieden und der Fokus wird in dieser Woche auf das Spitzelspiel gegen den Tabellenzweiten STV Hünxe gerichtet. „Wir werden diese Woche eine Extraeinheit einlegen und freuen uns auf das Spiel in der eigenen Halle!“ Auch eine Spielerin, die am Wochenende krankheitsbedingt ausgefallen war, ist wieder von der Partie: „Das sind sehr gute Voraussetzungen“ meint auch Mannschaftskapitänin Sarah Plura und fügt hinzu: „Die 0:3 Niederlage in der Hinrunde steht in keinem Verhältnis zu dem, was wir können. Wir werden alles geben und wollen dieses Mal ein anderes Ergebnis erreichen.“ Die Leistung des Teams hat sich in den letzten Wochen gesteigert. Zuspielerin Sabrina Bönisch konnte die Angreiferinnen des TCG sehr gut in Szene setzen und auch die gute Blockarbeit der Damen ist nicht von der Hand zu weisen. „Wenn wir so spielen wie in den letzten Spielen, ist ein Sieg möglich und wir werden alles daran setzten, die Punkte in unserer Halle zu behalten!“

 Wie genau das aussieht, können die Zuschauer am kommenden Sonntag um 12:00 Uhr in der Gemeinschaftsgrundschule an der Georgstraße 1 in Gelsenkirchen anschauen. Es werden einige Zuschauer erwartet. Jeder ist herzlich willkommen.

 


Mannschaftskäpitänin Sarah Plura
Zuspielerin Sabrina Böhnisch

16.02.2019

Spitzenstimmung im Spitzenspiel

TC Gelsenkirchen – Hildener AT (3:1; 36:34, 15:25, 25:11, 25:16)

Am Wochenende empfing der TC Gelsenkirchen den Hildener AT zum Abendspiel in der eigenen Halle.  Schon beim Einspielen war klar: Das wird ein hart umkämpftes Spiel. Beide Mannschaften präsentierten sich stark.

Der Tabellenführer gegen den Tabellendritten, das versprach den Zuschauern eine spannende Partie. Wie spannend das Spiel wird, zeigte sich direkt im ersten Satz: Bei einem Rückstand von 20:24 schafften die Gelsenkirchenerinnen noch gleichzuziehen. Was dann passierte glich einem Krimi: Ein hin und her der Satzbälle kochte die Stimmung in der Halle hoch. „So einen Endstand zum Satzende hin habe ich in meiner gesamten Volleyballkarriere noch nicht gesehen“, meint Mittelblockerin Nadine Müller, die mit mittlerweile 13 Jahren Vereinszugehörigkeit am längsten in der 1. Damen spielt. Mit 36:34 entschieden die Damen den ersten Satz für sich. Da kamen selbst die Zuschauer ins Schwitzen.

Eigentlich, so könnte man meinen, hätte der Satzgewinn die Leistung der Damen beflügeln müssen, aber es kam wie so oft anders. Der Gegner aus Hilden drehte auf, ließ den Gelsenkirchenerinnen, die von Beginn an nicht richtig in den Satz gefunden haben, mit nur 15 Punkten in den dritten Satz marschieren.

Im dritten und vierten Satz ließ das Team um Außenangreiferin Jacqueline Willim nichts mehr anbrennen. Ob mit rechts oder links den Ball auf die gegnerische Feldhälfte zu schlagen, war „Jacke“ dabei vollkommen egal und darüber hinaus konnte sie mit einer starken Blockarbeit überzeugen.

Auch Zuspielerin Lena Moskopp überzeugte, nicht nur mit einer souveränen Zuspielleistung, sondern auch mit starken Aufschlagserien und einer starken Feldverteidigung. Sie war es, die den Spielstand im ersten Satz umgedreht und im dritten Satz eine Aufschlagserie von 12 Aufschlägen mit vielen direkten Punkten verzeichnete.

Der 3:1 Sieg ist ein wichtiges Ergebnis im weiteren Kampf um den Aufstieg. Trainer Gerd Hemforth ist mit dem Gesamtergebnis mehr als zufrieden: „So kann es weitergehen!“

Am 23.02 geht es direkt weiter zum Auswärtsspiel gegen den Tabellenfünften DT Ronsdorf (15 Uhr, Erich-Fried Gesamtschule, An der Blutfinke 70, 42369 Wuppertal), wo das Team ein klares Ziel vor Augen hat: Nichts anbrennen lassen und die Punkte mit nach Hause nehmen.

 

09.02.2019

Auswärtssieg in Neuss

TC Gelsenkirchen übernimmt Tabellenspitze

5 Spieltage vor Saisonende übernehmen die Volleyballdamen des TC Gelsenkirchen die Tabellenführung in der Verbandsliga 2. Der Vorsprung zum Zweiten STV Hünxe ist hauchdünn und die kommenden Spiele, so verspricht der TCG, werden unglaublich spannend und sehenswert.

„Die Tabellenplätze 1-3 spielen jeweils noch gegeneinander und können sich wertvolle Punkte wegnehmen!“ meint Trainer Gerd Hemforth, der die Spielerinnen zu voller Konzentration anmahnt.

„Jeder Gegner ist ein Endspielgegner und wir haben nichts zu verschenken.“

Das Spiel gegen das Tabellenschlusslicht DJK Rheinkraft Neuss II begann mit einer starken Performance der Volleyballerinnen. Die ersten beiden Sätze konnte das Team klar mit 25:12 und 25:15 gewinnen. Variables Angriffsspiel und starke Blockarbeit ließen den Gegner oft verzweifeln.

Außenangreiferin Nina Dinkelkamp überzeugte nach längerer Verletzungspause mit einer guten Leistung.

Im dritten Durchgang begann der Start im Gefühl des sicheren Sieges etwas holprig und der Gegner kämpfte um jeden Ball. „Neuss hat in diesem Satz stark gespielt und den knappen Satz verdient mit 25:23 gewonnen.“

Den vierten und letzten Satz der Partie konnte der TCG wieder mit einer stabilen Leistung zu Ende bringen und freut sich nach dem Punktverlust des STV Hünxe über die Übernahme der Tabellenführung.

Die nächsten Spiele werden nicht leicht. Die Teams der oberen Tabellenhälfte stehen noch alle auf dem Plan.

Bei der nächsten Begegnung begrüßen die Gelsenkirchenerinnen den Tabellendritten aus Hilden.

Über die Unterstützung unserer Fans würden wir uns freuen! Wir versprechend ein gutes Spiel.


Nächstes Spiel: TC Gelsenkirchen – Hildener AT (19 Uhr, Gemeinschaftsgrundschule, Georgstraße 1, 45879  Gelsenkirchen)


02.02.2019

TuS 08 Lintorf – TC Gelsenkirchen (0:3, 18:25, 18:25, 18:25)

Mit geschlossener Mannschaftsleistung zum Sieg

 

Trotz der rutschigen Anreise bei Schnee zum Auswärtsspiel zum TuS 08 Lintorf nach Ratingen, hatten die Damen aus Gelsenkirchen von Beginn des Spiels an festen Boden unter den Füßen.

Die Damen begannen mit einer starken Feldverteidigung und Blockarbeit ihr Spiel. „Wir haben von Beginn an konzentriert und fokussiert gespielt“ lässt Mannschaftskapitänin Sarah Plura nach dem Sieg das Geschehene Revue passieren. Und auch Trainer Gerd Hemforth ist zufrieden: „Wir haben die Sachen, die wir im Training besprochen und geübt haben, konsequent durchgezogen. Zur richtigen Zeit wachsen die einzelnen Bausteine zusammen und ergeben ein erfolgreiches Ganzes.“

Diagonalspielerin Josephine „Jose“ Magga überzeugte mit einer konstanten und druckvollen Angriffsleistung. Trotz ihrer für den Volleyball eher „durchschnittlichen“ Köpergröße überzeugt sie regelmäßig mit einer enormen Sprungkraft und Ausdauer. Libera Kerstin Zagozen hielt mit hoher Intensität und Übersicht über die komplette Spieldauer die Abwehr zusammen und hatte einen großen Anteil daran, dass die Zuspieler abwechslungsreich die Angreifer einsetzen konnten.

Das Team hat mit einer geschlossen guten Mannschaftsleistung weitere 3 Punkte mit in den „Pott“ bringen können. „Die Damen haben heute sehr gut miteinander harmoniert“, sagt Trainer Gerd Hemforth.

„ Noch 6 Spiele bis zum Saisonende und wir werden immer stabiler in unserem Spiel.“

„Wir haben dieses Jahr Glück, dass wir im Grunde regelmäßig eine austauschbare Startaufstellung haben“, meint Mannschaftskapitänin Sarah Plura.

Natürlich kann es Situationen geben, bei denen nicht alle Spielerinnen zum Einsatz kommen oder nur geringe Spielanteile haben. Eine Mannschaft besteht jedoch immer aus „allen“ Spielerinnen und nicht nur aus denen, die gerade auf dem Feld ihren Einsatz haben.

Die lautstarke Unterstützung der Auswechselspielerinnen ist mit ausschlaggebend für ein erfolgreiches Spiel.

26.01.2019

Damen 1 erfolgreich in die Rückrunde gestartet

TC Gelsenkirchen : ART Düsseldorf



3:0, 27:25, 25:16, 25:18



6 Wochen mussten die 1. Damen des TC Gelsenkirchen auf den Rückrundenstart in der Volleyballverbandsliga warten. Die Damen hatten gut trainiert und fieberten voll motiviert der ersten Begegnung entgegen. Ein Turnier und eine Testbegegnung gegen Haltern lockerten den Trainingsalltag auf. Es fühlte sich trotzdem wie ein Neustart an.



Am letzten Samstag war es dann endlich soweit: Mit der mittlerweile bei den Gelsenkirchenerinnen eingebürgerten Currywurst begrüßte man den Gegner aus Düsseldorf zum Heimspiel.


Nach der erfolgreichen Hinrunde hatte man sich auch für die Rückrunde viel vorgenommen. Zu Beginn des Spiels stolperte das Team jedoch regelrecht in den ersten Satz gegen ART Düsseldorf und verspielte viele Punkte aufgrund von verschlagenen Angaben und fehlender Abstimmung. „Da haben wir es uns im ersten Satz viel zu schwer gemacht und durch viele vergebene Chancen einen verkrampften Start hingelegt.“ Am Ende ging der Satz knapp mit einem 27:25 doch noch an die Gelsenkirchenerinnen.


Gerade knappe Satzausgänge, die den Spielerinnen beider Mannschaften viel abverlangen, können oft den weiteren Verlauf eines Spiels bestimmen. Für das gewinnende Team ist es meist ein Höhenflug und beflügelnd für die weiteren Sätze. So sollte es diesmal auch für die Gelsenkirchenerinnen sein. Immer mehr fanden die Damen ihren Spielrhythmus und Mittelblockerin Gresa Arifi, die im letzten Jahr noch für die zweite Damen auf dem Feld stand, zeigte dabei eine souveräne Leistung.


Konsequenteres Spiel und weniger Fehler zeichneten die nächsten beiden Sätze aus, so dass das Team die 3 Punkte zu Hause behalten konnte.


Mit Sabine „Bine“ Burcyk begrüßt das Team eine neue Spielerin (Außen-/Diagonal). Die erfahrene ehemalige Oberligaspielerin verstärkt den TC und Trainer Gerd Hemforth ist froh über die Unterstützung. „Leider hat sich unsere Spielerin Nina Dinkelkamp vor ein paar Wochen verletzt und fällt noch unbestimmte  Zeit aus und ich bin froh, dass Bine unser Team verstärkt!“


 

 


15.12.2018

Tabellenführer zum Jahreswechsel

SV Bayer Wuppertal – TC Gelsenkirchen (1:3, 25:21, 20:25, 24:26, 22:25)


Mit einem 3:1 Sieg gegen den SV Bayer Wuppertal verabschiedet sich der TC Gelsenkirchen als vorläufiger Tabellenführer in die Winterpause. 

Der TC schaut zurück auf insgesamt 8 Spiele und 7 Siege, „Wir haben in dieser Saison schon fast mehr Punkte als am Ende der kompletten letzten Saison.“ fügt Trainer Gerd Hemforth lobend hinzu.


Mit dem SV Bayer Wuppertal stand den neuformierten Gelsenkirchenerinnen eine erfahrene Truppe gegenüber. Den Zuschauern bot sich eine spannende und knappe Partie, mit vielen langen Ballwechseln und guten Aktionen auf beiden Seiten. Zu Beginn fanden die Damen jedoch nur schleppend ins Spiel und gaben den ersten Satz an die Gegner ab. In den weiteren Sätzen hatten die Gelsenkirchenerinnen am Ende den längeren Atem und überzeugten ohne weitere Satzverluste.  


Beim Spiel gegen Wuppertal und auch in den meisten vergangenen Parteien gab es leider immer wieder Punktverluste durch leichtfertige Aktionen. Erarbeitete Führungen wurden wie so häufig leichtfertig abgegeben. „Wichtig ist jedoch, dass wir uns immer wieder zurückgekämpft haben und die Punkte gemacht haben, die notwendig waren“ meint Trainer Gerd Hemforth. Sicherlich ist das alles „jammern auf hohem Niveau“, dennoch will das Team weiter an der konstanten Spielweise arbeiten. „Verschlagene Aufschläge sind verschenkte Punkte“ meint auch Mannschaftsführerin Sarah Plura nach der Partie. „Das waren einfach zu viele Punkte die wir hier vergeben haben!“


Bis zum nächsten Spiel sind es fast 6 Wochen in denen das Team mit einigen Trainingsspielen, Turnieren und Trainingseinheiten die körperliche und geistige Fitness stärken wird.



 



24.11.2018

Niederlage gegen starken Tabellennachbarn: Dämpfer für den TC Gelsenkirchen

STV Hünxe – TC Gelsenkirchen (3:0, 25:19, 25:23, 25:17)


 

Am Samstag reiste das Team aus Gelsenkirchen zum Spitzenspiel gegen den direkten Konkurrenten nach Hünxe. Die Mannschaft hatte sich nach den letzten 5 gewonnenen Spielen sehr viel vorgenommen und war höchst motiviert.  

Leider erwischte das Team keinen guten Spieltag. Die Partie begann und endete mit einer starken Leistung der Hünxenerinnen, die an diesem Tag die bessere Performance aufs Parkett legten. Das Spiel der Gelsenkirchenerinnen war wenig ideenreich, so dass sich die Hünxenerinnen entsprechend abwehrtechnisch optimal positionieren konnten. „Da haben wir es dem Gegner viel zu leicht gemacht“ gibt sich Mannschaftskapitänin Sarah Plura enttäuscht. 

Eine schmerzhafte Erinnerung bleibt auch Zuspielerin Lena Moskopp. Im ersten Satz wurde sie durch eine unglückliche Spielaktion einer  eigenen TCG- Spielerin mit dem Ellenbogen am Kopf getroffen, sank zu Boden und musste zunächst benommen pausieren . 

Verdient konnte der STV Hünxe 3 Punkte zu Hause behalten und übernahm damit auch die Tabellenführung.

Am nächsten Wochenende geht es bereits weiter mit dem Heimspiel gegen den Aufsteiger TV Jahn Königshardt. „Wir müssen daran arbeiten unser Spiel variabler zu gestalten.“ meint Trainer Gerd Hemforth. „Nur so kommen wir  wieder auf die Erfolgsspur zurück“. 

 

Nächsten Spiel: TC Gelsenkirchen – TV Jahn Königshardt, Gemeinschaftsgrundschule Georgstraße, Georgstraße 1, 45879 Gelsenkirchen

 

17.11.2018

Siegesserie des TC Gelsenkirchen hält an!

TC Gelsenkirchen – DT Ronsdorf (3:0, 27:25, 25:16, 25:17)

                                                     

Voller Vorfreude und Motivation erwarteten die Damen des TC Gelsenkirchen den Gegner aus Ronsdorf im 5. Spiel der Saison in der eigenen Halle. Ronsdorf war dem Team noch aus der letzten Saison bekannt, so dass Trainer Gerd Hemforth taktische Vorgaben machen konnte.

„In den meisten Fällen ändert sich nicht sehr viel an dem Spiel der Gegner, wenn die Gesichter aus den Vorjahren bereits bekannt sind“, weiß der Trainer aus seiner langjährigen Erfahrung.

Der erste Satz begann wie erwartet: Es war ein hart umkämpfter Durchgang, denn die Damen des TCG machten sich das Leben unnötig schwer. Nach deutlichem 8 Punktevorsprung ließ kurzfristig die Konzentration nach und der Gegner konnte sich wieder ins Spiel bringen. Am Ende ging der Satz nur knapp mit 27:25 an die Gelsenkirchenerinnen.

Auch im zweiten Satz bot sich den Zuschauern eine starke Partie: Viele lange Ballwechsel zeigten die Stärke der beiden Teams. Letztendlich konnte sich der TCG bei den Ballwechseln in den meisten Fällen mit einem längeren Atem durchsetzen. Die Sätze 2 und 3 gingen jeweils mit eindeutigem Ausgang an die Heimmannschaft. Die stabile Mannschaftsleitung hat den Ausschlag gegeben. „Natürlich hat man in der eigenen Halle auch ein bisschen Heimvorteil“, weiß auch Mannschaftskapitänin Sarah Plura.

Zuspielerin Lena Moskopp überzeugte mit einer ausgezeichneten Zuspielleistung und konnte mit vielen variablen Angriffskombinationen den gegnerischen Block ausspielen.

„Die Damen sind auf einem guten Weg. Sie sind sich ihrer Stärke bewusst und belohnen sich für intensive Trainingsarbeit. Das erfreut mich am meisten“, so der Trainer.

Das Spitzenspiel gegen den auch noch ungeschlagenen  STV Hünxe findet bereits nächste Woche statt. „In der letzten Saison gab es zwei enge Spiele mit wechselndem Ausgang. Deshalb erwarte ich eine spannende Partie“, freut sich Gerd Hemforth auf den nächsten Spieltag.

Der Sieger aus dem Spiel wird sich vorerst den 1. Tabellenplatz sichern.

„Das wäre schon eine super Sache!“ meint Sarah Plura.

 

Nächstes Spiel: STV Hünxe – TC Gelsenkirchen (Sporthalle Hünxe, In den Elsen 28, 46569 Hünxe, 17:00 Uhr)

03.11.2018

Verbandsligadamen des TC Gelsenkirchen weiterhin erfolgreich

 Hildener AT – TC Gelsenkirchen  (1:3; 25:22, 21:25, 17:25, 21:25)

           

Nach einer gefühlt endloslangen 4-wöchigen Spielpause, war es endlich soweit: Das Auswärtsspiel gegen den Oberligaabsteiger Hildener AT stand auf dem Programm.

Der Hildener AT war bis jetzt ein unbekannter Gegner für den TC Gelsenkirchen.

Wie motiviert die Gelsenkirchenerinnen waren, zeigte schon die Trainingsbeteiligung in den 4 Wochen vor dem Spiel. 3 Trainingsspiele und intensives Training wurden absolviert.

Die Spannung und die Vorfreude waren bei der gesamten Mannschaft extrem hoch.

Im ersten Satz fanden die Damen jedoch noch nicht so Recht ins Spiel und gaben sich mit 21:25 geschlagen.

In den nachfolgenden Durchgängen verbesserte sich das Spiel der Damen stetig, so dass kein weiterer Satz mehr abgegeben wurde. Gutes Aufschlagspiel und intensive kampfstarke Verteidigung wurden auch vom Gegner gelobt. „Wenn wir jetzt noch unsere Angriffsmöglichkeiten konsequenter nutzen, machen wir noch einen Schritt nach vorne.

Das werden wir in den nächsten Tagen mit großem Engagement üben, “ freut sich der Trainer auf die nächsten Aufgaben.

Somit hat das Team weitere 3 Punkte gesammelt und ist nunmehr seit 4 Spieltagen mit der höchstmöglichen Punktezahl ungeschlagen an der Tabellenspitze.

Ein Schockmoment während des Spiels ließ dem Team jedoch den Atem stocken: Diagonalspielerin Jacqueline Willim kam bei einer Aktion unglücklich mit dem Fuß auf und musste ausgewechselt werden.

Das Team aus Hilden zögerte auch keine Sekunde und half der Diagonalspielerin mit einem Kühlpad aus. Eine faire Geste vom Gegner.

Kathrin Burczyk, die für die verletzte Spielerin eingewechselt wurde, zeigte eine souveräne Performance, so dass kein Leistungseinbruch im Team zu verzeichnen war.

Trainer Gerd Hemforth ist darüber besonders stolz: „Wir haben bewiesen, dass wir auf jeder Position ebenbürtigen Ersatz haben und jede Spielerin gebraucht wird.“

Ausfälle kann es leider immer und überall geben, nur in diesem Jahr können wir sie bis zu einem gewissen Grad kompensieren.

Nach dem ersten Schrecken und einer Auszeit auf der Bank, gab Jacqueline Willim Entwarnung: „Mit dem Fuß ist alles gut!“

 

In zwei Wochen geht es weiter im Heimspiel gegen DT Ronsdorf.

Bis dahin heißt es wie immer: Weiter an den Feinheiten „schrauben“.

 

Nächstes Spiel 17.11.2018 15:00 Uhr gegen DT Ronsdorf

(Gemeinschaftsgrundschule Georgstraße, Georgstraße 1, 45879 Gelsenkirchen)

06.10.2018

Dritter Sieg in Folge für den TC Gelsenkirchen

TC Gelsenkirchen : DJK Rheinkraft Neuss 2

3:0, 25:7, 25:21, 25:19

 

Nach den ersten beiden erfolgreichen Spielen in der Verbandsliga 2 empfingen die Gelsenkirchenerinnen am Wochenende die bereits aus dem letzten Jahr bekannten Spielerinnen des DJK Rheinkraft Neuss II. Zwar reisten die Spielerinnen aus Neuss in einer knappen Besetzung an, Trainer Gerd Hemforth mahnte jedoch schon vor Beginn des Spiels: „Es braucht nur 6 Leute, um ein Spiel zu gewinnen!“

 

Der Einstieg in den ersten Satz erfolgte problemlos mit einer starken Mannschaftsleistung.

Die Spielerinnen setzten ihre guten Vorsätze von Beginn an in die Tat um. Am Ende konnten die Gäste aus Neuss lediglich 7 Punkte aus dem Satz für sich gewinnen. In den beiden noch folgenden Sätzen gewann der TCG zwar wieder souverän, jedoch nahm die Konzentration im Team merkbar ab. Alle Spielerinnen  kamen zum Einsatz und trugen zum gemeinsamen Erfolg bei.

„Am Ende zählt nur das Ergebnis und das ist ein klares 3:0 und ein weiterer Sieg mit 3 Punkten“,  meint Mannschaftsführerin Sarah Plura nach dem Spiel stolz. 

Bis zum nächsten Spiel haben die Damen eine vierwöchige Pause. Der Terminkalender des Teams ist jedoch schon voll: Trainingsspiele, Techniktraining, Ausdauertraining und die körperliche Fitness auf Stand halten steht auf dem Plan. Trainer Gerd Hemforth möchte bis zum nächsten Spiel noch mehr aus seinen Damen herausholen: „Wir werden weiter an vielen taktischen Dingen wie Angriffskombinationen und dem Lesen des Gegners arbeiten, denn in den nächsten Spielen warten die richtig harten Gegner auf uns.“

 

Im nächsten Spiel am 03.11.2018 fahren die Gelsenkirchenerinnen zum Gegner nach Hilden. 

 

29.09.2018

Sieg im ersten Heimspiel

TC Gelsenkirchen – TuS 08 Lintorf (3:1, 18:25, 25:23, 25:22, 25:17)

 

Beim ersten Heimspiel und zweiten Saisonspiel der 1. Damenmannschaft des TC Gelsenkirchen konnten weitere wichtige Punkte eingesammelt werden.  


Den ersten Satz gaben die Damen noch an die Gäste aus Ratingen ab. Es war schon häufiger ein zögerlicher Start mit etwas ängstlichen Aktionen. Schon am Ende des ersten Satzes kamen die Damen in Schwung und in den darauffolgenden Sätzen konnte eine souveräne Leistung gezeigt werden, welche sich im Spielverlauf noch weiter gesteigert hat.  


Wie in der letzten Woche glänzte das Team mit einer starken Blockarbeit auf allen Positionen. Zuspielerin Lena Moskopp spielte eine souveräne Leistung und setze die Angreiferinnen des TC gut in Szene. Durch ihr variables Zuspiel konnte der Block der Gegnerinnen oft umspielt werden. Auch die Spielerwechsel brachten jeweils den erhofften Erfolg, so dass eine überzeugende Teamleistung zu verzeichnen war.

Alles in allem kann das Team mit dem Beginn der Saison mehr als zufrieden sein und doch ist der Anspruch klar: Niemals stillstehen und immer mehr geben und kämpfen, um das Bestmögliche aus sich rauszuholen!

Am kommenden Samstag findet das nächste Heimspiel um 15.00 Uhr in der Georgstraße statt. Gegner ist die Mannschaft von DJK Rheinkraft Neuss 2.

ART Düsseldorf – TC Gelsenkirchen (1:3; 7:25, 21:25, 25:17, 18:25)

Erfolgreicher Saisonauftakt

 

Nach intensiver Saisonvorbereitung war es am Samstag endlich soweit: Das 1. Saisonspiel gegen den für die Gelsenkirchenerinnen unbekannten Gegner ART Düsseldorf. Düsseldorf war der souveräne Aufsteiger der abgelaufenen Saison.

Bereits im ersten Satz setzte das Team mit einem deutlichen 25:7 ein Zeichen. Die Einstellung stimmte und so liefen die Aktionen wie abgesprochen mit großem Engagement.

Auch der 2. Satz begann stabil, doch bereits in der Mitte kam das Team aus nicht erklärlichen Gründen ins Straucheln. Vielleicht war der erste Satz zu deutlich und es stellte sich eine Selbstzufriedenheit ein. Zwei Auszeiten mit klaren Hinweisen des Trainers brachten den knappen Satzerfolg mit 25:21.

Im dritten Satz verloren die Gelsenkirchenerinnen komplett ihren Spielrhythmus und der Satz ging an Düsseldorf.

Mit einer weiteren klaren Ansage des Trainers Gerd Hemforth vor dem vierten Satz konnten die Damen doch noch wachgerüttelt werden und nahmen die ersten 3 Punkte mit nach Hause. 

Alles in allem war es eine gute Leistung des Teams, welches unter anderem mit herausragenden Blockarbeiten dem Gegner erhebliche Schwierigkeiten bereitete. Das Team hat sich gut zusammengefunden und die neuen Spielerinnen aus der ehemaligen 2. Damenmannschaft haben im Spiel bewiesen, dass sie in der Verbandsliga am richtigen Platz sind. 

Bereits in der nächsten Woche steht beim ersten Heimspiel mit TuS 08 Lintorf der nächste Gegner auf dem Plan. Diesmal kein unbekannter Gegner mit einem klaren Ziel der Damen: Weitere Punkte sammeln!

 

 

Nächstes Spiel (Heimspiel): 29.09.2018, 19:00 Uhr

Gemeinschaftsgrundschule Georgstraße, Georgstraße 1, 45879 Gelsenkirchen

 

Jose und Sarah

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